Datenschutzbeauftragter

Was macht er?

Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten (DSB) sind in Art. 39 DSGVO geregelt. Sie umfassen u.a.

  • Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen hinsichtlich seiner Pflichten aus der DSGVO und sonstiger Gesetze
  • Überwachung der Einhaltung dieser Pflichten
  • Beratung - auf Anfrage - bei der Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen
  • Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden
  • Ansprechpartner für alle Betroffenen

Wer braucht ihn?

Unternehmen, in denen in der Regel mehr als neun Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Vereinfacht ausgedrückt, sobald mehr als neun „Köpfe“ in Ihrem Unternehmen Daten Ihrer

  • Mitarbeiter,
  • Kunden, oder
  • Lieferanten etc.

verarbeiten, sind Sie dabei. Darüberhinaus gibt es noch einige Sonderfälle, die in § 38 BDSG neu definiert sind.

Ein Externer? Ja!

Die Vorteile auf einem Blick:

  • Eigenes Personal wird nicht gebunden, es entfallen Kosten für Aus- und Weiterbildung.
  • Der „angemessene Datenschutz“ orientiert sich am Bedarf des Unternehmens.
  • Das Unternehmen kann sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, der eigene Aufwand für Datenschutz wird minimiert.
  • Der Einsatz externer Kräfte baut „Betriebsblindheit“ vor.
  • Ein Externer arbeitet konfliktfrei, da er im Unternehmen keine anderen Interessen wahrnimmt.
  • Es entsteht Rechtssicherheit durch ein Netzwerk von Fachleuten.